Tagung

 

Erfolgreich studieren mit E-Learning: Online-Kurse für Mathematik & Sprach- und Textverständnis

Seit dem 3. November 2016 können Studierende das neue Online-Angebot „Studiport“ nutzen, um sich fit zu machen für Mathematik und für die Textarbeit im Studium. Den entscheidenden Knopf drückten Svenja Schulze, NRW-Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, und Holger Hansen, Leiter der Stabsstelle des Rektorats eLearning der Ruhr-Universität Bochum.

Vor 150 Gästen in der Aula der RWTH Aachen eröffnete Rektor Prof. Ernst Schmachtenberg die deutschlandweite Tagung zum neuen E-Learning-Portal. Für ihre Ausrichtung zeichneten der Lehrstuhl für Mathematik A und das RWTH-Schreibzentrum verantwortlich – in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum und dem Ministerium.

Svenja Schulze betonte in ihrer Eröffnungsrede die steigende Bedeutung individueller Lernzugänge: „Noch nie kamen an einer Hochschule Studierende mit so vielfältigen Hintergründen zusammen – jüngere, ältere, aus bildungsnahen und bildungsfernen Haushalten.“ Eine zunehmend große Herausforderung sei es, allen Studierenden einen Studieneinstieg mit dem gleichen Wissensstand zu ermöglichen. Dabei biete das neue Onlineportal die nötige Unterstützung.

In Impulsvorträgen stellten die „Konstrukteure“ ihre Kurse vor: Prof. Bremerich-Vos (Universität Duisburg-Essen) präsentierte den Kurs „Sprach- und Textverständnis“, Prof. Rolf Biehler (Universität Paderborn) und RWTH-Prorektor Prof. Aloys Krieg erläuterten die Mathematik-Brückenkurse VEMINT@NRW und OMB+. Über die an der RWTH erhobenen Evaluationsergebnisse informierte Prof. Marold Wosnitza.

Durch verschiedene Workshops erhielten die Lehrenden und Beratenden detaillierte Einsicht in die aktuell verfügbaren Lerneinheiten. Sie diskutierten über deren Praxistauglichkeit und entwickelten gemeinsam Szenarien, wie die Angebote konkret in Lehre und Beratung eingesetzt werden können.

Die abschließende Podiumsdiskussion, moderiert vom Leiter des Schreibzentrums, Dr. Christoph Leuchter, wagte den Ausblick auf die Zukunft von Blended-Learning-Konzepten in der Hochschulpraxis. Als Vertreter des Ministeriums ermutigte Dr. Stefan Drees das Publikum zur Mitarbeit an der langfristigen Weiterentwicklung des „Studiports“.

Studiport

Kurzvorstellung des Studiports

 

Tagungsgalerie