Stahlmetallurgie - Was hat die Stahlherstellung mit Kochen zu tun?

 

Freitag, 8.5.2015, 17.00 Uhr

 

Zum Thema

Stahl begleitet uns durch unser Leben und wir begegnen ihm täglich zu Hause, in der Schule oder bei der Arbeit und auch in unserer Freizeit. Besteck, Töpfe, das Waschbecken in der Küche, unsere Autos und unendliche viele weitere Gegenstände sind auch Stahl. Stahl ist für uns also unverzichtbar.

Doch wie wird Stahl eigentlich hergestellt?

 

Manchmal liest man in der Zeitung von „Stahlkochern“, die mitunter große Aufträge zu erledigen haben. Aber wer oder was sind Stahlkocher? Kann man Stahl überhaupt kochen? Und welche Zutaten benötigt man dafür? Und was passiert nach dem Kochen? Essen will den Stahl natürlich niemand…

Diese Fragen sollen in dem Vortrag erklärt und auf anschauliche Art und Weise beantwortet werden.

Metallurgen erfinden immer neue Stahlsorten und probieren somit immer neue Rezepturen aus. Professor Senk zeigt in seiner Vorlesung, welche großen und kleinen Gefäße nötig sind, welche Temperaturen beim Stahlkochen entstehen, wie man flüssigen Stahl, die Stahlschmelze, umrührt und was am Ende daraus wird.

 
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Was hat die Stahlherstellung mit Kochen zu tun?
 

Der Dozent

Professor Dr. Ing. Dieter Senk ist Leiter des Lehrstuhls für Metallurgie von Eisen und Stahl im Institut für Eisenhüttenkunde. Zusammen mit seinen Mitarbeitern erforscht er die Gewinnung bzw. Erzeugung von metallischen Werkstoffen. Dabei entstehen Roheisen und flüssiger Stahl. Die chemischen Zusammensetzungen und die Gießtemperaturen werden genau unter die Lupe genommen und für die verschiedenen Stahlgüten eingestellt. Besonders wichtig für die Forscher ist der Umweltschutz. So werden neue Konzepte entwickelt um Energie zu sparen. Dies hilft das Lebensumfeld der Menschen und ihre Gesundheit zu schützen.