Gold: Neue Einblicke in die Eigenschaften eines begehrten Metalls

 

Freitag, 1.2.2013

  Dozentin beim Experiment Urheberrecht: Martin Lux

Zum Thema

Gold wird seit einigen tausend Jahren als Schmuck und in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel verwendet. Es ist wegen seiner Seltenheit und der Beständigkeit seines Glanzes sehr begehrt und gilt daher im allgemeinen Sprachgebrauch als besonders edel. Auch aus chemischer Sicht ist Gold besonders edel, da es sehr reaktionsträge ist. D.h., es reagiert nur ungern mit anderen Stoffen, so dass es sogar im menschlichen Körper als Implantat verwendet werden kann. Nun hat man aber erkannt, dass Gold, wenn man es in extrem kleine Stücke, sogenannte Nanopartikel, zerteilt, durchaus reaktiv ist und sogar zur Bekämpfung von Krankheiten genutzt werden könnte. Diese modernen Aspekte der Goldchemie werden im Zuge der 50. Kindervorlesung erläutert.

Der Dozent

Ulrich Simon, geboren 1963 in Essen, ist seit April 2000 Professor für Anorganische Chemie und Elektrochemie an der RWTH Aachen. Seine Forschung befasst sich mit der Herstellung und den Eigenschaften metallischer und halbleitender Nanopartikel.