Kinderuni: Ersatzteile für den menschlichen Körper

 

Freitag, 20. Mai 2016

  Ein Skelett Urheberrecht: Science 2007

Das Thema

Die Menschen werden immer älter und viele können im Alter nicht mehr so gut sehen oder haben Schmerzen beim Gehen. Zum Glück gibt es geeignete Werkstoffe wie Kunststoffe oder Metalle, mit denen man zum Beispiel Ersatzteile für die trüben Augenlinsen oder die abgenutzten Gelenke entwickelt hat. Die Werkstoffe für die Ersatzteile sind dem Wissenschaftler oft von technischen Anwendungen bekannt. So sind die ersten künstlichen Linsen aus dem glasklaren Kunststoff Plexiglas gefertigt worden. Die Vorlesung wird an ausgewählten Beispielen zeigen, wie die guten Eigenschaften von bekannten Werkstoffen für die Fertigung von künstlichen Körperteilen genutzt werden können.

 

 
 
 

Die Dozentin

Professorin Doris Klee – Jahrgang 1955 – studierte Chemie an der RWTH Aachen und promovierte 1983 am DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien e.V. an der RWTH Aachen. Seit 1983 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technische und Makromolekulare Chemie der RWTH Aachen, ITMC, und seit 1986 in der Funktion als Gruppenleiterin in der Biomaterialforschung. 1997 erfolgte die Habilitation bei Professor Hartwig Höcker am ITMC. Seit 2004 ist Frau Klee apl. Professorin für Makromolekulare Chemie. Neben der Forschung und Lehre – insbesondere der Koordination des Graduiertenkollegs Biointerface – war Professorin Klee seit 2006 Fakultätsgleichstellungsbeauftrage und von März 2010 bis Oktober 2011 Gleichstellungsbeauftragte der RWTH Aachen. Seit November 2011 ist sie Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs an der RWTH Aachen.

 
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